Vorsorge

RSI-Prävention zielt auf Veränderungen am Bildschirmarbeitsplatz, bei der gerätemäßigen Ausstattung, dem Bewegungsmuster und -ablauf und der inneren wie äußeren Arbeitsorganisation ab.

Wichtig für die Prävention von RSI ist zunächst eine umfassende Aufklärung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern über die Risiken bei der PC-Arbeit, die Entstehung eines RSI-Syndroms, möglichen Konsequenzen und angemessenen Präventionsmaßnahmen.

Ein erfolgreiches RSI-Präventionsprogramm sollte folgende Aspekte am Arbeitsplatz und im Arbeitsalltag berücksichtigen:

Ein Beispiel für ein bereits bestehendes RSI-Präventionsprogramm ist das von der Technischen Universität Darmstadt und der Landesanstalt für Arbeitsschutz (LafA) Nordrhein-Westfalen entwickelte Programm "PROFITS". Das Programm ist modulartig aufgebaut und beinhaltet alle oben genannten Komponenten. Es wurde in einer Pilotstudie in einem deutschen Großunternehmen durchgeführt und evaluiert.